Fahrzeugbau
Milchtütenauto mit Propellerantrieb
Aus einer leeren Milch- oder Safttüte entsteht ein Fahrzeug mit Propellerantrieb. Die Schülerinnen und Schüler bauen ein rollfähiges Auto und ergänzen es um einen Motor mit Propeller. Dabei erfahren sie, wie Bewegung durch Luftströmung entsteht und wie technische Bauteile zusammenwirken.
Geeignet für:
ab 3. Klasse
ab 9 Jahren
Werken und Technik
Sachunterricht
Zeitrahmen:
2-3 Schulstunden
Lernbereich:
- Fahrzeugbau
- Rollverhalten & Rolleigenschaften
- Forschungskreislauf
- Upcycling
- Motorisiertes Fahrzeug
- Einfacher Stromkreis
Was wird geschult?
Folgende Kompetenzbereiche werden mit diesem Modell besonders gestärkt:
Fachkenntnis:
- Erste Einblicke in die Elektrotechnik durch den Bau eines Stromkreises mit Schalter und Motor
- Sicherer Umgang mit einer Abisolierzange
- Arbeiten nach/mit einer Step-by-Step-Anleitung
Medien:
(beim Verwendung des eBooks)
- Umgang mit digitalen Medien, z.B. durch den Einsatz eines digitalen Forschungsheftes in der Book Creator App
Das wird benötigt:
Material:
- OPITEC Recycling Propeller-Fahrzeug (beinhaltet: Propeller, Räder, Achsen, Schlauch, Motor, Draht, Schalter, Batteriefach)
- 2 Mignon-Batterien (AA)
Nützlich ist auch:
- Klebeband
- Bleistift
- Bastelmaterial zur Gestaltung
- Optional: Nutzung der Räder/Achsen aus Set
- Unterlage
Werkzeuge:
- Unterlage
- Stift
- Lineal
- Schere
- Laubsäge oder Cutter (ältere Kinder)
- Abisolierzange
Unterrichtsablauf:
Zu Beginn überlegen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam, welche Bauteile ein Fahrzeug benötigt und wie ein Propeller ein Auto antreiben kann. Anschließend planen sie ihr Fahrzeug und bereiten die gereinigte Milchtüte als Karosserie vor. Öffnungen für Achsen sowie die Befestigung des Motors werden markiert und vorbereitet.
Im nächsten Schritt montieren die Lernenden Achsen und Räder, sodass ein rollfähiges Fahrzeug entsteht. Danach wird der Motor mit Propeller befestigt und mit Batterie sowie Kabeln zu einem einfachen Stromkreis verbunden. Erste Tests zeigen, ob sich der Propeller dreht und das Fahrzeug in Bewegung setzt.
Durch wiederholtes Ausprobieren und kleine Anpassungen – etwa an der Position des Motors oder an der Ausrichtung des Propellers – beobachten die Schülerinnen und Schüler, wie sich das Fahrverhalten verändert. Zum Abschluss gestalten sie ihr Fahrzeug individuell und präsentieren die Ergebnisse, zum Beispiel bei einer gemeinsamen Teststrecke.
UNSER TIPP:
Markiere mit den Schülerinnen und Schülern vor dem Einbau die Motorposition und überprüfe gemeinsam die Drehrichtung des Propellers. So lässt sich schnell erkennen, ob das Fahrzeug vorwärts fährt – kleine Anpassungen sparen später viel Zeit beim Fehlersuchen.