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Gestalten wie Pablo Picasso

Pablo Picasso im Kunstunterricht – Kubismus kreativ entdecken


Pablo Picasso gehört zu den bedeutendsten Künstlern der Moderne. Seine Werke zeigen, wie Formen, Perspektiven und Farben neu gedacht werden können. Gerade im Kunstunterricht eröffnet der Kubismus spannende Möglichkeiten: Gesichter, Figuren und Gegenstände werden zerlegt, neu zusammengesetzt und aus mehreren Blickwinkeln gleichzeitig dargestellt.

Dabei fördern sie diese zentralen Kompetenzen: 



  • Formverständnis: Zerlegen und Neuordnen von Formen
  • Farbgestaltung: Einsatz kontrastreicher Farben
  • Komposition: bewusste Anordnung von Flächen und Elementen
  • Raumdenken: Motive aus mehreren Blickwinkeln darstellen
  • kreatives Experimentieren: eigene Ideen entwickeln

 


Warum Picasso besonders gut für Schule funktioniert

 

Die Auseinandersetzung mit Pablo Picasso eignet sich besonders gut für den Kunstunterricht, da die Arbeiten nicht auf eine realistische Darstellung abzielen. Stattdessen dürfen Formen bewusst vereinfacht, verändert oder neu zusammengesetzt werden. Dadurch werden vermeintliche „Fehler“ Teil der Gestaltung und eröffnen kreative Lösungen. Gerade in heterogenen Lerngruppen entstehen so sehr unterschiedliche, individuelle Ergebnisse, bei denen alle Schülerinnen und Schüler erfolgreich arbeiten können.

 

Picassos Kunst zeigt: Man muss die Welt nicht immer so darstellen, wie sie aussieht – manchmal wird sie erst spannend, wenn man sie neu zusammensetzt. Genau hier setzen die folgenden Projekte an und laden dazu ein, selbst mit Formen, Perspektiven und Ideen zu experimentieren.



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Projektnummer: Artikelnummer:
CAG000108
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Lass dich inspirieren

Die folgenden Unterrichtsprojekte greifen typische Gestaltungsprinzipien Picassos auf und übertragen sie in altersgerechte Aufgaben für Schule und Werkraum.


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Pablo Picasso im Kunstunterricht verstehen und einordnen


Wer war Pablo Picasso?


Pablo Picasso (1881–1973) war ein spanischer Maler, Grafiker und Bildhauer und zählt zu den einflussreichsten Künstlern der Moderne. Gemeinsam mit Georges Braque entwickelte er Anfang des 20. Jahrhunderts den Kubismus, eine Kunstströmung, die das traditionelle Verständnis von Perspektive und Raum grundlegend veränderte. Picasso arbeitete mit unterschiedlichsten Materialien und Techniken und experimentierte ständig mit neuen Ausdrucksformen. Im Kunstunterricht eignet sich seine Kunst besonders gut, um Schülerinnen und Schülern zu zeigen, dass Kunst nicht nur die Wirklichkeit abbildet, sondern auch neue Sichtweisen und kreative Interpretationen ermöglichen kann.


Was bezeichnet den Kubismus?


Der Kubismus ist eine Stilrichtung der modernen Kunst, die um 1907 entstand. Typisch ist die Darstellung von Gegenständen oder Gesichtern aus mehreren Blickwinkeln gleichzeitig. Formen werden vereinfacht, in geometrische Flächen zerlegt und anschließend neu zusammengesetzt. Klassische Perspektiven treten dabei in den Hintergrund, während Linien, Flächen und Farbkontraste stärker betont werden. Für den Kunstunterricht bietet der Kubismus einen besonders guten Zugang, da Schülerinnen und Schüler Motive frei gestalten, Formen experimentell verändern und eigene Bildlösungen entwickeln können.


Warum funktioniert Picassos Stil besonders gut im Kunstunterricht?


Picassos Arbeiten zeigen, dass Kunst nicht immer realistisch sein muss. Formen dürfen verändert, überlagert oder aus unterschiedlichen Perspektiven gleichzeitig dargestellt werden. Dadurch entsteht im Unterricht ein großer Gestaltungsspielraum: Auch ungeübte Zeichnerinnen und Zeichner können überzeugende Ergebnisse erzielen. Gleichzeitig fördert das Arbeiten im Stil des Kubismus kreatives Experimentieren mit Formen, Farben und Bildaufbau – und ermöglicht sehr unterschiedliche, individuelle Lösungen innerhalb einer Klasse.