Papierstreifen als Gestaltungselement
Papier in Streifen schneiden und gestalten
Die Schülerinnen und Schüler üben Feinmotorik: Gerade Linien vorzeichnen, exakt entlangschneiden und Papierstreifen in verschiedenen Techniken bearbeiten. Es werden grundlegende Schneidtechniken (gerade, gebogene, gezackte Linien) gelernt und der richtige Umgang mit der Schere (Haltung, Sicherheit, Orientierung an Linien).
Sie üben das Schneiden entlang von Linien, Rändern und Formen, um das Zusammenspiel von Auge und Hand zu schulen.
Geeignet für:
ab 1. Klasse
ab 6 Jahren
Zeitrahmen:
1-2 Schulstunden
Lernbereich:
- Feinmotorik beim Schneiden und Kleben trainieren
- Formen und Farben erkennen und gestalten
- Kreatives Gestalten mit einfachen Materialien
Was wird geschult?
Folgende Kompetenzbereiche werden mit diesem Modell besonders gestärkt:
Fachkenntnis:
- Planung und Umsetzung
- Nutzung von Werkzeugen
- Materialeigenschaften erkunden
Kreativität:
- Entwickeln eigener Gestaltungsideen
- Umsetzung individueller Lösungen
Persönlichkeitsentwicklung:
- Kennenlernen der eigenen Stärken und Schwächen
- Lernen, die eigene Meinung zu vertreten
- Eigene Ideen entwickeln
Motorik:
- Koordination, Beweglichkeit und Feinmotorik fördern
- Ausdrucksfähigkeit und Selbstwahrnehmung fördern
- Kraft und Ausdauer stärken
Das wird benötigt:
Material:
- Tonkarton
- Filzstifte
- Lackmaker
- Wackelaugen
- Biegeplüsch/Chenilledraht
- Klebstoff
Nützlich ist auch:
- Unterlage
Werkzeuge:
- Bleistift
- Lineal
- Schere
- Radiergummi
- Spitzer
Unterrichtsablauf:
In der Erarbeitungsphase üben die Schülerinnen und Schüler zunächst das genaue Schneiden entlang vorgegebener Linien. Anschließend erstellen sie eigene Papierstreifen, indem sie Markierungen setzen, Linien verbinden und diese sauber ausschneiden.
Im nächsten Schritt werden die Streifen gestalterisch genutzt: Sie werden gerade aufgeklebt oder zu Schlaufen geformt und zu einfachen Motiven wie Sonne, Schmetterling oder Raupe zusammengesetzt. Dabei experimentieren die Kinder mit Farben, Längen und Anordnungen.
Während der Gestaltung beschreiben die Kinder ihre Muster und Reihenfolgen (z. B. Farbwechsel) und reflektieren ihre Entscheidungen.
Zum Abschluss werden die Ergebnisse präsentiert und kurz besprochen: Was ist gut gelungen? Was war schwierig? Welche Lösungen sind besonders interessant?
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