Nadelfilzen im Winter
Kreative Filzprojekte für die Winterzeit
Wenn in der Winterzeit Gemütlichkeit einzieht, macht das Gestalten mit weichen, natürlichen Materialien gleich doppelt Freude. Schafwolle fühlt sich angenehm an, leuchtende Farben bringen Wärme in graue Tage und beim Nadelfilzen entsteht Stich für Stich etwas ganz Persönliches. Genau das macht Trockenfilzen zu einer wunderbaren Kreativtechnik für ruhige Winterstunden.
Mit Filznadel und Wolle lassen sich kleine Figuren, Tiere, Anhänger und viele weitere winterliche Filzprojekte gestalten. Daraus entstehen niedliche Geschenkideen, persönliche Mitbringsel oder selbst gemachte Weihnachtsdekorationen für Fenster, Zweige, Weihnachtsbaum und Klassenzimmer. Schneemänner, Sterne, Wichtel, Herzen oder kleine Filztiere werden dabei zu echten Unikaten.
Nadelfilzen kurz erklärt – so funktioniert Trockenfilzen
1. Grundform vorbereiten
Filzwolle in der gewünschten Farbe auswählen. Die Form kann entweder frei aus der Wolle aufgebaut oder direkt auf einem Styroporrohling gefilzt werden.
2. Arbeitsfläche schützen
Beim freien Filzen das Werkstück auf eine geeignete Unterlage legen, damit die Filznadel nicht auf die Tischplatte trifft. Wir empfehlen einen größerer Bogen Bastelfilz, der bei Bedarf mehrfach gelegt werden kann und gleichzeitig als praktische Ablage für die Filznadel dient.
3. Wolle mit der Filznadel bearbeiten
Mit der Filznadel immer wieder möglichst senkrecht in die Wolle bzw. Styroporträger stechen. Die kleinen Widerhaken der Nadel verhaken die Wollfasern miteinander und verdichten sie Schritt für Schritt.
4. Form nach und nach gestalten
Beim freien Filzen das Werkstück regelmäßig drehen und von verschiedenen Seiten bearbeiten. Beim Arbeiten auf einem Styroporrohling wird die Wolle nach und nach gleichmäßig auf der Grundform festgefilzt.
5. Details ergänzen
Weitere Wollstücke auflegen und mit der Filznadel befestigen. So entstehen Augen, Flügel, Mützen, Muster oder farbige Akzente, je nach Modell.