Unterrichtsablauf:
In diesem einfachen Versuch erproben die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen (jeweils zwei Personen), wie sie aus unterschiedlich langen Holzleisten einen möglichst hohen und stabilen Turm bauen. Sie analysieren, welche äußeren Einflüsse (Wind, Erschütterungen) die Standfestigkeit des Bauwerks beeinflussen. Im Anschluss dokumentieren sie ihr Vorgehen, ihre Beobachtungen und Erkenntnisse auf einem begleitenden Arbeitsblatt.
Was wird geschult?
Folgende Kompetenzbereiche werden mit diesem Modell besonders gestärkt:
Fachkenntnis:
Technisches Verständnis: Die Schülerinnen und Schüler erfassen beim Aufbau eines Turmes die Zusammenhänge zwischen Standfestigkeit, Stabilität und Gleichgewicht. Sie prüfen das Verhalten im Zusammenhang mit Umwelteinflüssen wie Wind, Kollision und Erschütterung. Mit dem vorbereiteten Arbeitsblatt erlernen sie, ihre Beobachtungen zu dokumentieren und ihre Ergebnisse darzustellen.
Kreativität:
Die Möglichkeiten der verschiedenen Aufbauvarianten erhöhen die Kreativität und Ideenfindung der Schülerinnen und Schüler spielerisch.
Motorik:
Der Aufbau eines stabilen Turmes fördert Koordination, präzises Arbeiten und Fingerfertigkeit.
Sozialverhalten:
Durch die Partnerarbeit werden Kooperations- und Konfliktfähigkeit entwickelt.
Türme bauen und konstruieren
Geeignet für:
ab 1. Klasse
ab 6 Jahren
für 2 Schülerinnen und Schüler
Zeitrahmen:
ca. 2 Schulstunden
Lernbereich:
- Werken und Technik
- Statisch-konstruktiver Modellbau
- Schwerpunkt und Gleichgewicht
- Hebelwirkung
Das wird benötigt:
Material:
- N° 652964 OPITEC Leistensortiment (für 2 SuS)
- N° 200743 Stahlkugel ø 10 mm
- N° 601790 Holzkugeln ø 18 mm
Nützlich ist auch:
- Unterlage
Werkzeuge:
- Lineal oder Maßstab
- Stift