3D Gesichter gestalten
Malen wie Picasso: Fragmentierte Gesichter in 3D-Optik
Um fragmentierte Gesichter im Stil von Pablo Picasso zu gestalten, wird das Gesicht bewusst in überlappende, flache geometrische Formen zerlegt. Typisch ist die gleichzeitige Darstellung mehrerer Blickwinkel: Augen, Nase und Mund liegen auf unterschiedlichen Ebenen, Front- und Seitenansicht verschmelzen zu einer neuen Bildidee. Kräftige Konturlinien schärfen die Formen und geben dem Motiv Struktur, während ausdrucksstarke Farben gezielt Akzente setzen.
In der Farbwahl spielen gedämpfte Töne ebenso eine Rolle wie starke Kontraste mit symbolischer Wirkung. So entstehen ausdrucksstarke Porträts, die nicht realistisch, sondern bewusst abstrahiert sind.
Für den Unterricht oder kreative Projekte lassen sich diese Motive nicht nur malen, sondern auch dreidimensional umsetzen: Fragmentierte Gesichter werden aus festem Karton oder Graupappe in 3D-Optik gebaut, mit Acrylmarkern und Acrylfarben bemalt und collageartig ergänzt. Das fördert räumliches Denken, kreatives Gestalten und ein grundlegendes Verständnis für moderne Kunststile.